Dr. Falko Grube
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5. Hochwasserschutz bleibt höchste Priorität

Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser hat für mich weiter höchste Priorität. Durch das Hochwasser im Juni 2013 ist eine Neukonzeption des Hochwasserschutzes auch in Magdeburg unumgänglich geworden. Wie überall im Land passen wir die Schutzmaßnahmen an eine neue Gefährdungssituation an. Das bedeutet den Ausbau der nichtsanierten Deiche, die Umsetzung von Konzepten für die neuerdings gefährdeten Bereiche im Westteil der Stadt, d.h. Rothensee, die Innenstadt und Buckau, und einen effektiven, baulichen Schutz für den Werder.

Die Arbeiten sind bereits in vollem Gange und in den kommenden Jahren werden voraussichtlich ca. 20 Mio. EUR in den technischen Hochwasserschutz fließen. Das ist gut. Aber die Arbeiten sind längst noch nicht abgeschlossen, die Hochwasserschutzkonzeption 2020 des Landes muss in den kommenden Jahren konsequent umgesetzt werden.

Im Übrigen gehört zu diesen Maßnahmen auch die Erneuerung und Verlängerung des Strombrückenzuges. Sie ist als eine von zwei Möglichkeiten, die Elbe zu überqueren, eine wichtige Verkehrsader für die ostelbischen Stadtgebiete und das Umland und vor allem im Hochwasserfall unerlässlich. Die Stadt Magdeburg hat für dieses Projekt aus dem Fluthilfefonds des Bundes 50 Millionen Euro erhalten. Die Baumaßnahmen können im Sommer 2017 beginnen.

Was eine Baustelle bleibt, ist das Ausbaggern der Alten Elbe. Gerade viele ältere Magdeburgerinnen und Magdeburger kennen das von früher und sehen nicht ein, dass da heute kein Weg hinführt. Ich sehe das auch nicht ein und werde da am Ball bleiben.