Dr. Falko Grube
Sie befinden sich hier: Meine Politik

1. Abschied vom Billiglohnland

In den vergangenen Jahrzehnten haben viele junge und gut qualifizierte Menschen das Land verlassen. Der Grund war oft: sie haben hier keinen vernünftigen Job gefunden. Jeder und jede kennt das aus der Familie, von Freunden oder Bekannten. Um das zu ändern braucht es die richtige Strategie. Sachsen-Anhalt als Billiglohnland zu vermarkten, ist dabei der falsche Weg.

Abschied vom Billiglohnland

Mit Dauerarbeitslosigkeit finden wir uns nicht ab. Es gibt Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum noch eine Chance haben. Der Wegfall der Bürgerarbeit hat für sie eine große Lücke hinterlassen. Deshalb brauchen wir für diese Menschen einen öffentlichen geförderten, sozialen Arbeitsmarkt. Dafür sollen europäische Fördermittel und Geld aus dem Landeshaushalt eingesetzt werden. Diese Arbeit soll der Gemeinschaft zu Gute kommen und mit dem Mindestlohn vergütet werden. Das ist für die Betroffenen allemal besser, als in der x-ten Qualifizierungsmaßnahme zu landen, die am Ende doch zu keinem Job führt. Da werden wir zunächst in einem Landesmodellprojekt erproben.